Von Bologna nach Taormina
Durch den ungeplanten Zwischenhalt in Innsbruck verkürzte sich unser Aufenthalt um einen Tag. Bologna hätte uns sicher noch länger gefallen.
Wir reisten über Tag und es haben sich eindrucksvolle Bilder in meinem Kopf eingebrannt, allerdings hatte Gabi keine Lust zu fotografieren.
Der Zug nach Neapel war schnell und modern, der Speisewagen mit seiner Glaskuppel beeindruckend.
Es ging wohl durch durch die Toskana nach Rom, ab dort wurde es deutlich bergiger und am späten Nachmittag waren wir pünktlich in Neapel.
Wir wechselten den Bahnsteig und gelangten in ein anderes Land.
Dass der Zug eher alt und dreckig war, kannten wir ja auch von zu Hause,
dass er aber, nachdem er leicht verspätet bereit gestellt wurde (Neapel war der Startbahnhof) am Ende mit 1,5 Stunden Verspätung den Bahnhof verlies,
war selbst für mich, der ich von der Bundesbahn Kummer gewöhnt bin, Rekord.
Als der Zug bereit stand und wir eingestiegen waren, kamen auch zahlreiche Strassenhändler in den Zug und boten Früchte, Sandwiches und Getränke feil.
Wir hatten die Vermutung, dass sie erst ihre Körbe leer haben mussten, bevor der Zug starten konnte.
Obwohl die Landschaft, die an uns vorbeizog, nach wie vor spektakulär war, hatte Gabi weiter keine Lust zu fotografieren.
Erst als wir mit reichlich Verspätung in Messina auf die Fähre verladen wurden und über die Strasse von Messina setzten, erwachte ihr fotografisches Interesse wieder.